Beileidsbekundungen
Informationen rund um Beileidsbekundungen uvm.
Wer einen geliebten Menschen verliert, steht plötzlich zusätzlich zur Trauer vor einer ganzen Menge Aufgaben. In unseren Beileidsbekundungen können wir anbieten, bei einem Teil dieser Aufgaben zu helfen oder sie ganz abzunehmen. Wer einen nahe stehenden Menschen in der Trauer begleitet, wird die Beileidsbekundungen in Liebe und Zuneigung aussprechen können. Dies sind für Trauernde zur Bewältigung des Schmerzes die wertvollsten Trauerworte, denn sie können sich bei diesem Menschen geborgen fühlen. Die Unsicherheit vor der Zukunft, die ja ohne den geliebten Menschen ganz anders ganz neu sein wird und die Einsamkeit sind schwer zu tragen. Dies sollten wir unbedingt bei unseren Beileidsbekundungen berücksichtigen. Bei nahe stehenden Menschen entsteht ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und das kann auch ein Weg aus der Einsamkeit und der Trauer sein.
Wenn wir die Beileidsbekundungen schriftlich verfassen wollen, sollte der Text auch unsere eigenen Gefühle und Gedanken würdevoll wiedergeben. Man zeigt durch die Anteilnahme, dass niemand allein ist oder sich alleingelassen fühlen muss. Mit Beileidsbekundungen setzen wir ein Zeichen. Ein Zeichen gegen die Gleichgültigkeit und das Vergessen, hin zur Mitmenschlichkeit.
Die Palette der gedruckten Beileidsbekundungen reicht von schlicht bis grellbunt. Von einfach und schön bis kitschig. Sicherlich ist es dem Geschmack des Einzelnen überlassen, was er hier wählt, doch die einfache und schlichte gefällt mir am Besten. Handeln sie einfach aus dem Bauch heraus, dann werden sie schon zur richtigen Karte greifen.
Einige Trauergedichte für Ihre Beileidsbekundungen:
Schließe mir die Augen beide,
mit den lieben Händen zu!
Geht doch alles, was ich leide,
unter deiner Hand zur Ruh.
Und wie leise sich der Schmerz
Well um Welle schlagen leget,
wie der letzte Schlaf sich reget,
füllest du mein ganzes Herz.- Theodor Storm
Groß ist, wer das Furchtbare überwindet,
erhaben ist, wer es, auch selbst erliegend,
nicht fürchtet. Groß kann man sich im Glück,
erhaben nur im Unglück zeigen.- Friedrich Schiller
Wem ein Geliebtes stirbt, dem ist es wie ein Traum,
die ersten Tage kommt er zu sich selber kaum.
Wie er `s ertragen soll, kann er sich selbst nicht fragen;
Und wenn er sich besinnt, so hat er `s schon ertragen.- Friedrich Rückert
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